Verkehrsunfall im Kurvenbereich am Spielplatz Im Alten See bei der Hauptübung der Rettungskräfte

Ein jugendlicher Radfahrer der die Fahrbahn kreuzte und zu schnelle, unachtsame Autofahrer, dies war der Ausgangspunkt eines Verkehrsunfalls am Spielplatz Im Alten See, der eine Kettenreaktion auslöste. Der kreuzende Radfahrer verursachte einen Auffahrunfall, der hintere PKW schob den vorderen PKW auf den erstarrten Jugendlichen und überrollte diesen nur knapp nicht. Ein drittes Fahrzeug, das während einer Vollbremsung ausweichen wollte, kam ins Schleudern und kippte auf die Seite. Nachdem eine Zuschauerin die Leitstelle in Böblingen über die Rufnummer 112 alarmierte, den Disponent über umfangreiche Details des Szenerios informierte und anschließend erste Sicherheitsmaßnahmen einleitete, kümmerten sich währenddessen einige Zuschauer um die verletzten am Unfall beteiligten Personen.

Es dauerte nicht lange, da trafen die ersten Rettungskräfte der Feuerwehr ein. Lage inspizieren, Unfallstelle absichern, Verletzte betreuen, Brandschutz sicherstellen, Fahrzeuge stabilisieren, Ablageplatz einrichten, genug zu tun bis das DRK eintrifft. Sofort nahmen die Einsatzleiter und Gruppenführer der einzelnen Einsatzstellen Kontakt miteinander auf und besprachen die weitere und sinnvolle Vorgehensweise. Es wurden Prioritäten gesetzt und gemeinsam die Verunfallten betreut, ärztlich versorgt und aus ihren misslichen Lagen befreit.

Da bei einem Verunfallten eine Wirbelsäulenverletzung vermutet wurde, mussten bei einem Fahrzeug die Beifahrertüre und die rechte Hintertüre entfernt und die B-Säule herausgeschnitten werden, um eine große Seitenöffnung zu schaffen. Dies gelang zügig und immer mit Absprache zum DRK. Jetzt konnte der Verunfallte mit dem Spineboard gerettet werden und auf der Rettungstrage transportiert werden.

Besonders herausfordernd und auch körperlich anstrengend war die Rettung der ineinander verkeilten Mimen im auf die Seite gestürzten PKW. Hier musste in Seitenlage das Dach des Fahrzeuges entfernt werden, ohne das die Insassen übereinander stürzen und auf den Gehweg purzeln. Eine Arbeitsplattform wurde aufgestellt, um besser positioniert zu sein, um mit mehreren Schlupf die Verunfallten im Inneren zu fixieren. Dann wurde das Dach vorsichtig auf die Seite geklappt. Der Plan funktionierte und die beiden letzten am Unfall beteiligten Insassen konnten schonend gerettet werden.

Die beiden Organisatoren Liridon Krasniqi, stv. Kommandant der Feuerwehr und Norbert Belz, stv. Vorstandsvorsitzender des DRK hatten eine sehr interessante und informative Hauptübung geplant und durchgeführt, die abwechselnd kompetent von den beiden Moderatoren des DRK und Feuerwehr begleitet wurde. Unterstützt wurden bei dieser Hauptübung die 40 Einsatzkräfte der Steinenbronner Feuerwehr mit allen Fahrzeugen und die 20 Einsatzkräfte des DRK Steinenbronn mit 3 Fahrzeugen ausschließlich vom DRK Schönaich und Waldenbuch mit jeweils einem Fahrzeug. Spektakulär waren auch die sehr realistisch geschminkten Mimen, 7 Erwachsene und 3 Jugendliche, die unterschiedliche Verletzungsmuster vorzeigten. Die zahlreichen Zuschauer konnten eine ereignisreiche Hauptübung verfolgen. Vielen Dank für Ihr Interesse!

Wir sind immer für Sie da!

Freiwillige Feuerwehr Steinenbronn

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